Eine Bettdecke ist nicht einfach nur etwas, in das Sie sich nachts gemütlich einwickeln – schließlich verbringen Sie ein Drittel Ihres Lebens im Bett. Da will das richtige Modell schon sorgfältig ausgewählt sein! Aber auch optisch können Heimtextilien für eine Veränderung sorgen: Wer ein gutes Händchen für Farben, Muster und Materialien hat, kann sein Heim im Handumdrehen mit ein paar Accessoires den Wow-Faktor verleihen.

Es gibt jedoch einige Dinge, die bei der Raumgestaltung mit Textilien beachtet werden sollten. Beispielsweise die richtige Größe der Decken, des Teppichs oder auch die richtige Länge der Gardinen. All das sollte in einem ausgeglichenen Verhältnis zum Raum stehen und weder zu klein beziehungsweise zu kurz sein. Wir erklären Ihnen, wie Sie Heimtextilien optimal zu Hause einsetzen.

Wie wähle ich die richtige Bettdecke?

Zunächst sollten Sie die ideale Größe Ihrer Bettdecke bestimmen. Dabei sollten Sie nicht nur die Maße Ihres Betts beachten, sondern auch Ihr Schlafverhalten! Wenn Sie sich nachts bewegen oder häufig Ihre Bettdecke verlieren, wählen Sie besser eine Decke, die auf jeder Seite einen Überlauf von mindestens 40 bis 50 Zentimetern aufweist. Ansonsten können Sie auch eine Decke wählen, die seitlich mit dem Bett abschließt.

Beispiel: Bei einem Doppelbett von 140 x 190 cm sollten Sie auf eine Bettdecke von 200 x 200 Zentimetern oder sogar ein größeres Modell (220 x 240 cm) zurückgreifen, das über beide Seiten des Bettes fällt.

Auch ist dabei das Füllmaterial zu beachten: Zur Auswahl stehen synthetische (Polyester) oder natürliche Materialien (beispielsweise Enten- oder Gänsedaunen). Daunen sind in der Regel angenehmer, da sie für eine gute Luftzirkulation sorgen, sind aber auch häufig teurer in der Anschaffung und auch in der Pflege schwieriger zu handhaben, da sie nur in der Reinigung gereinigt werden können. Synthetische Stoffe sind wiederum im Gewicht leichter und bei Allergikern sehr beliebt – hier gibt es spezielle Modelle, die beispielsweise Hausstaubmilben abwehren können.

Kissen als Deko-Must-have

Kissen sind eine hervorragende Möglichkeit für eine schnelle Abwechslung in den eigenen vier Wänden zu sorgen, ohne einen großen Aufwand zu betreiben oder sich gleich neue Möbel anschaffen zu müssen. Je nach Geschmack, Lust und Saison kann man so dieselben Möbel immer wieder anders inszenieren.

Sie haben Lust auf den modernen, skandinavischen Stil, oder darf es der exotische Bohostil sein? Mit verschiedenen Mustern und Farbkombinationen hat man im Handumdrehen schnell mal seinen Einrichtungsstil geändert – und das ohne großen Aufwand. Kissen im Animalprint sorgen für einen Hauch Safari-Feeling im eigenen Heim, satte Blautöne lassen an ein Strandhaus denken, Palmenprints wie auch Dschungelmotive erwecken Urlaubsgefühle.

Dank verschiedenerer Materialien können Sie außerdem mit Stilbrüchen eindrucksvolle Wirkungen erzeugen. Dekorieren Sie eine Handvoll Kissen in derselben Farbe, aber unterschiedlichen Materialien für spannende Effekte

Folgende Materialien eignen sich für Kissenbezüge:

  • Baumwolle
  • Leinen
  • Samt
  • Seide
  • Satin
  • Plüsch

Kissen aus Seide, Wildseide und Satin wirken elegant und hochwertig, während sich Leinen ideal für das Landhaus-Flair eignet. Samt passt hingegen gut zum Vintage-Stil. Dabei müssen Kissen keinesfalls nur auf dem Sofa eingesetzt werden. Nutzen Sie auch Bodenkissen und Poufs zur Deko oder verwandeln Sie Ihr Bett in ein kuscheliges Kissenparadies. Vorsicht: Viele Kissen auf dem Bett zu haben sieht zwar schön aus, ist jedoch nichts für Ordnungsmuffel.

Den Wohnraum mit Teppichen aufwerten

Ein Teppich sollte immer einen bestimmten Bereich begrenzen, und diesen optisch aufwerten, aber auch für warme Füße sorgen. Egal in welchem Raum – ein Teppich der zu klein ist, wirkt schnell fehl am Platz. Aber auch ein zu großer Teppich kann den Raum schnell erddrücken. Mit einem idealen Verhältnis erschaffen Sie ein stimmiges Bild. Wer es ein bisschen kuscheliger und gemütlicher mag, kreiert mit einem Teppich die perfekte Atmosphäre. Vor allem morgens nach dem Aufstehen, sorgt ein flauschiges Modell unter den Füßen gleich für Wohlbefinden. Hierfür muss der Teppich aber nicht unbedingt doppelt so groß sein wie das Bett selbst. Wenn er günstig platziert wird – zum Beispiel nur am Fußende –, kann auch ein kleineres Modell ausreichend Platz bieten.

Vorhang auf: Die ideale Länge

Gardinen sind für ein stimmiges Gesamtbild in der Einrichtung unentbehrlich. Die Länge der Vorhänge ist jedoch ganz vom Fenstertyp und vom Raum abhängig. Während bei kleinen Fenstern auch kürzere Vorhänge, die bis zur Fensterbank reichen, völlig ausreichen, sind bei bodentiefen Fenstern auch genauso lange Vorhänge quasi Pflicht. Das bedeutet aber nicht, dass der gesamte Stoff sich auf dem Boden auftürmen sollte – die Gardinenschals sollten besser auf die perfekte Länge gekürzt werden. Nur so können die schönen Heimtextilien richtig wirken und sehen zugleich auch noch edel und ordentlich aus.

Die Kombination macht's

Kissen, Decke, Teppiche & Co. sollten in jedem Falle aufeinander abgestimmt sein. Die gleiche Farbe, das gleiche Muster oder der gleiche Stoff bringen Ruhe in die Gestaltung und sorgen für ein gelungenes Gesamtbild. So kann der Teppich beispielsweise eine Farbe des Vorhangs oder der Deko-Kissen aufgreifen. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass man nicht verschiedene Farben und Muster miteinander mixen kann. Versuchen Sie, in der Kombination drei Haupttöne einzusetzen, die sich in der gesamten Einrichtung wiederspiegeln.

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